Außerordentliche Kündigung

Bei einer außerordentlichen Kündigung wird das Arbeitsverhältnis in der Regel ohne Kündigungsfrist (fristlos) gekündigt. Eine außerordentliche Kündigung kann ebenfalls sowohl vom Arbeitnehmer als auch vom Arbeitgeber ausgesprochen werden. Sie ist rechtlich zulässig, wenn die Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses bis zum Ende der Kündigungsfrist für den Kündigenden nicht zumutbar wäre.

Durch eine außerordentliche wird das Arbeitsverhältnis meist mit sofortiger Wirkung beendet. Ist ein Arbeitnehmer aufgrund von tariflichen oder sonstigen Vorschriften nicht ordentlich kündbar, muss der Arbeitgeber auch im Falle einer außerordentlichen Kündigung eine Kündigungsfrist – die sogenannte soziale Auslauffrist – gewähren. Diese entspricht meist der tariflichen oder gesetzlichen Kündigungsfrist, die bei einer ordentlichen Kündigung gelten würde.

Inhaltsverzeichnis

1. Kündigung Arbeitsvertrag

1.1 Kündigung Arbeitnehmer

1.2 Kündigung Arbeitgeber

 

2. Arten von Kündigungen

2.1 Außerordentliche Kündigung

2.2 Betriebsbedingte Kündigung

2.3 Ordentliche Kündigung

2.4 Personenbedingte Kündigung

2.5 Verhaltensbedingte Kündigung

2.6 Sozialplan / Sozialauswahl Kündigung

2.7 Aufhebungsvertrag

 

3. Kündigung Sonderfälle

a. Kündigung vor Arbeitsantritt

Kündigung in der Probezeit

Kündigung während Kurzarbeit

Kündigung wegen Krankheit

Kündigung ohne Grund

Kündigung mit Sonderkündigungsrecht

Kündigung aus wichtigem Grund

Kündigung wegen Corona

Kündigung während Elternzeit

Kündigung nach Elternzeit

 

Urlaubsanspruch / Resturlaub bei Kündigung

 

Wie viele Abmahnungen bis zur Kündigung

 

Abfindung bei Kündigung

 

Weihnachtsgeld bei Kündigung

 

Arbeitslosengeld bei Kündigung

 

Kündigung zurückziehen

 

Kündigungsfrist

 

Minusstunden bei Kündigung

 

Freistellung nach Kündigung