Arbeitslosengeld bei Kündigung

Arbeitslosengeld (Alg) ist eine Leistung der deutschen Arbeitslosenversicherung, die bei Vorliegen von Anspruchsvoraussetzungen mit Eintritt der Arbeitslosigkeit gezahlt wird.

Eine Kündigung durch den Arbeitgeber berechtigt im Normalfall zum Bezug von Arbeitslosengeld, sofern auch die anderen Anspruchsvoraussetzungen (Meldung als „arbeitslos“ bei der Agentur für Arbeit und Erfüllung der Anwartschaftszeit) erfüllt sind. Bei einer verhaltensbedingten Kündigung oder bei einer Kündigung durch den Arbeitnehmer kann das Arbeitsamt jedoch eine Sperre von bis zu 12 Wochen für die Auszahlung des Arbeitslosengeldes verhängen.

Liegt allerdings ein nachweisbarer wichtiger Grund für die Eigenkündigung vor (z. B. Mobbing durch Kollegen oder Vorgesetzte, schwerwiegende gesundheitliche Gründe etc.), kann das Arbeitslosengeld auch ohne Sperrfrist ab dem ersten Tag der Arbeitslosigkeit gewährt werden.